Der erste Pre-Venture Investment-Ansatz.

Die Stufe vor dem Venture Capital.

Manpower, Marketing und Beratung für junge Gründer, bevor sie für klassische Investoren bereit sind.

Wir arbeiten mit Menschen, die früh anfangen. Mit Projekten, die noch zu klein für einen Fonds und zu groß für ein Wochenende sind. Wir geben ihnen, was in dieser Phase wirklich knapp ist: die richtigen Leute, Sichtbarkeit, klare Beratung, ein tragendes Netzwerk.

Was Thyssen Capital ist, ein paar Minuten lang. Benjamin Thyssen erklärt, wie wir arbeiten und für wen.

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Was eine junge Gründung in den ersten achtzehn Monaten wirklich braucht.

Wir sehen drei Felder, in denen frühe Projekte regelmäßig hängenbleiben. Wir steigen dort ein, wo wir am meisten bewegen.

I

Manpower, nicht nur Empfehlungen.

Wir helfen, die ersten Köpfe zu finden. Praktikanten, frühe Mitarbeiter, eine Sales-Persönlichkeit. Aus einem Pool, den wir pflegen, weil Bewerbungen sichten für Gründer der falsche Job ist.

II

Marketing, als ausgeliefertes Werk.

Positionierung, Funnel, Außenauftritt. Was viele Agenturen versprechen und nie liefern, machen wir selbst. Texte, Seiten, erste Reichweite. Damit das, was ihr baut, gefunden wird.

III

Beratung, die mitarbeitet.

Strategie, Preis, nächste Schritte. Nicht in Quartals-Meetings, sondern eng im Tag. Wir denken mit, schreiben mit, entscheiden mit, wo es uns angeht. Consulting, das nicht nur redet.

Wir suchen früh. Lieber zu früh als zu spät.

Wir mögen die Phase, in der noch wenig steht und viel zu entscheiden ist. Und wir mögen Menschen, die mit achtzehn, zwanzig, fünfundzwanzig anfangen, etwas zu bauen, statt darauf zu warten, dass sich die richtigen Umstände einstellen.

I.

Junge Gründer.

Wir investieren in Menschen, nicht in Stadien. Wer früh anfängt, sich ernsthaft etwas zuzutrauen, hat einen Vorteil, den keine Hochschule lehrt. Diesen Vorteil verstärken wir.

II.

Tech-Profile mit Tiefe.

Wer in der Sache aufgeht, baut die besten Produkte. Manchmal sind das stille Köpfe, manchmal sehr genaue. Wir mögen Menschen, die ihr Feld bis ins Detail kennen und nicht erklären müssen, dass sie es tun.

III.

Sichtbare Sales-Persönlichkeiten.

Im Team mindestens einer, der den Markt erreicht. Klar im Auftritt, beweglich im Gespräch. Ein Produkt verkauft sich nicht von selbst, auch nicht das gute.

IV.

Etwas, das schon steht.

Ein Prototyp, eine erste Version, zumindest ein klarer Plan, was als nächstes gebaut wird. Aus reinen Konzepten lässt sich nichts ableiten, woran wir mitarbeiten könnten.

V.

Bereitschaft zur Beteiligung.

Anteile, Umsatzbeteiligung oder Honorar. In welcher Form, klären wir gemeinsam. Was nicht funktioniert: das Versprechen, irgendwann später vielleicht zu zahlen.

Drei Modelle. Das eine, das passt, finden wir im Gespräch.

Wir denken nicht in Standard-Paketen. Was ein Projekt mit ersten Kunden braucht, ist nicht das, was ein Pre-Seed-Projekt braucht. Die drei Modelle sind Orientierung, kein Katalog.

Modell I

Equity

Wenn keine laufenden Mittel da sind und wir längere Zeit eng begleiten. Wir bringen Team, Marketing und Beratung ein, und nehmen dafür Anteile am Unternehmen.

Modell II

Revenue Share

Wenn erste Umsätze da sind oder absehbar werden. Wir übernehmen Marketing und Vertrieb gegen einen Anteil am Umsatz, befristet, mit klarer Schwelle.

Modell III

Retainer + Beteiligung

Wenn das Projekt liquide ist und laufende Begleitung sucht. Monatlicher Beitrag plus ein kleiner Anteil. Wir bleiben Teil der Reise, ohne dass jemand Vollzeit wechselt.

Alle Modelle sind verhandelbar. Was nicht verhandelbar ist, ist die Idee einer Gegenleistung. Geschenke verzerren das Verhältnis von Anfang an.

Zwei Wege zu uns.

Wir suchen zwei Sorten Menschen. Gründer, die wir begleiten. Und Talente, die wir an Gründer vermitteln, weil ein Team selten am ersten Tag vollständig ist.

Der erste Funke kam aus einer Kooperation mit CHR Cullmann. Wir wollten einen Zigarrenring aus Gold etablieren, das Patent vorbereiten, eine kleine, präzise Marke daraus bauen. Sechs Monate Arbeit, eng am Produkt, eng am Markt. Aus dieser Zeit blieb keine fertige Marke, aber etwas anderes: eine Erkenntnis, die mich wachgerüttelt hat.

Es war der Moment, in dem ich gesehen habe, wie viele frühe Projekte am gleichen Punkt scheitern. Nicht an der Idee, nicht am Mut, nicht einmal am Können. Sondern daran, dass das, was sie bauen, draußen nicht sichtbar wird. Es fehlt nicht die Vision, es fehlt das System dahinter. Wer die ersten Schritte allein gehen muss, gibt seltsam viel Zeit für Dinge aus, die jemand anderes in der halben Zeit besser machen kann.

Das war der Start, der mich auf die Idee gebracht hat, dass es so etwas wie Thyssen Capital braucht. Nicht als Investor im klassischen Sinn, sondern als jemand, der vor dem Venture Capital steht und mitbaut.

Aus dieser Beobachtung wurde die Marke, die du gerade liest. Eine Stelle, die nicht zwischen Idee und Investor verschwindet, sondern dort einsteigt, wo ein Gründer gerade niemanden hat. Als Partner für Marketing, als Advisor, der mitdenkt, als eine Form früher Beteiligung, die das Risiko teilt, statt es nur zu verwalten.

Es ist immer noch eine kleine Plattform. Das ist Absicht. Wir nehmen wenige Projekte an und arbeiten an ihnen wie an unseren eigenen. Vieles von dem, was wir heute liefern, ist auch in den letzten Jahren als Benjamin Thyssens Marketing- und Operator-Praxis entstanden. Was bei CHR Cullmann begonnen hat, läuft hier weiter.

Gegründet von Benjamin Thyssen mit siebenstelligem Investment.

Was wir sonst noch oft hören.

Seid ihr ein klassischer Venture-Capital-Fonds?
Nein. Wir sind die Stufe davor. Wir steigen früher ein, bringen Team und Marketing mit, und übergeben gute Projekte später an klassische Investoren.
Wie viele Projekte begleitet ihr gleichzeitig?
Wenige. Wir nehmen pro Jahr eine kleine, einstellige Zahl an Partnerschaften an, damit jede Begleitung tief gehen kann.
Was meint ihr mit Manpower?
Wir helfen, erste Teams aufzubauen. Wir vermitteln Praktikanten und frühe Mitarbeiter aus einem von uns gepflegten Talente-Pool. Vom Tech-Profil bis zur Sales-Persönlichkeit.
Macht ihr auch Beratung?
Ja. Für die Projekte, mit denen wir arbeiten, gehört Beratung zur Begleitung. Strategie, Positionierung, Funnel. Wir denken mit, nicht nur nebenher.
Was haben Talente davon, sich bei euch zu bewerben?
Wir vermitteln in Projekte, geben Zugang zu Praktika und ersten Mitarbeiter-Rollen, halten Bewerbungen für Kooperationen und Events vor und schicken laufend Input zu Gründungen aus unserem Umfeld.
Wie lange dauert eine Zusammenarbeit?
Der erste, dichte Block sind etwa zwei bis drei Monate. Danach bleibt die Begleitung in der Regel länger, lockerer, je nachdem, welches Modell wir gewählt haben.
Was, wenn unser Projekt nicht in eure Modelle passt?
Dann schreib uns trotzdem. Die drei Modelle sind Orientierung, nicht Gesetz.